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grundrissWer würde von der Straße aus vermuten, dass sich hinter der Fassade eine kleine eigene geheimnisvolle Welt erschließt, in der die Zeit stillzustehen scheint?

Der Laden-Bereich mit seiner Einrichtung aus den 1920er Jahren gibt nur einen kleinen Teil dessen preis, was sich sonst noch hier in der Friedrichstraße 14 entdecken läßt.

Wer sich die Zeit nimmt, nicht nur seine Einkaufsliste abzuarbeiten, sondern auch noch in aller Ruhe einen Café und eventuell etwas Gebäck zu genießen, betritt die Gaststube - und auch diese in ihrer Einrichtung so gut wie unverändert. Die Ausstattung - mit weinroten Leder-Bänken, schweren Holztischen mit Marmor-Fuß, sowie einem Kachelofen - läßt sich treffend mit "urig" umschreiben.

Und wer erst noch das "stille Örtchen" aufsuchen muss, bekommt die verborgenen "Hinterzimmer" zu Gesicht. Denn der unbeheizte "Abort" liegt jenseits des Ganges, im Innenhof - sozusagen außerhalb der üblichen Pfade.

Spätestens, wer hier auf ein freies Örtchen warten muß, beginnt, sich verwundert und neugierig umzuschauen. Er (oder sie) entdeckt dann schnell die kleine Backstube, die seit Ende der 1970er Jahre im Dornröschenschlaf versunken ist. Wer Glück hat, trifft auf ein Mitglied des Freundeskreises, und darf sich die Stube aufschließen und zeigen lassen. Hier befindet sich der älteste Teil des Ensembles - mit dem alten holzbeheizte Backofen aus den 1890er Jahren, der vom Lagerraum aus anzufeuern ist.

Grafik: privat